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Bergfried - “berchvrede” Eine meist in der Mitte einer Burganlage (Ringmantelburg) befindlicher Turm. Der Turm diente zum einen als zusätzliche Absicherung zu den Wehrgräben und Schießscharten. In der frühen Phase zwischen 1100 und 1300 galt er auch als letzter Zufluchtsort der Verteidiger. Aufgrund der dicken Mauern und dadurch schmalen Innengangs, waren die Bergfriede für Wohnzwecke nicht gut geeignet. Das Erdgeschoss wurde meist für die Aufbewahrung von Gefangenen genutzt, die nach unten abgeseilt wurden. Das Einstiegsloch für die Burgmannschaft befand sich in der Regel in Höhe des ersten Burggeschosses.
Heidemann Nebelschicht die sich im Herbst und im Frühjahr über den Heidegrund legt.
Kurbettierend Ausdruck der hohen Schule - “Ein Pferd Bogensprünge vollführen lassen”.
Motte Eine Motte ist ein künstlich angelegter Hügel auf dessen Mitte ein Turm aus Stein oder Holz errichtet wurde. Dieser diente zur Verteidigung und auch als Wohnturm. Meistens wurde er durch einen Palisadenring und den mit Wasser gefüllten Bereich des Erdaushubs gesichert. Die größte Verbreitung fand der Typ “Motte” im 12. Jahrhundert.
Steinkoloß Gemeint ist das Reiterrelieff am Gärtnersturm. Bis zum Ende des 18. Jahrhuderts befand sich das Relieff an einem Turm auf dem inneren Hof. Dieser Turm diente zur Verteidigung der damaligen Zugbrücke zwischen Haupt- und Vorburg.
Schmele Schmele oder Schmiele ist ein Binsengras
Spleen Ein Spleen ist eine Marotte, verrückte Eigenart oder Angewohnheit.
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