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Das Reich der Wiedertäufer! Am Ende des Mittelalters kam es in Münster zu einer historisch einzigartigen Situation. Die Herrschaft der Wiedertäufer, angeführt vom selbst ernannten “König” Jan van Leiden kam es lange vor der Nazizeit bereits zu einer Bücherverbrennung, dem Bildersturm. Kirchen wurden geplündert, die Gebeine der Heiligen wurden auf die Straße geworfen, die Vielweiberei wurde eingeführt, das Geld wurde abgeschafft. Alle, die sich nicht zum Täufertum bekehren ließen, mussten die Stadt verlassen. Diese radikalen Veränderungen der Lebensverhältnisse wurden eingeführt in dem Glauben der nahen Endzeiterwartung. Noch heute kann man an der Lambertikirche die Käfige der Wiedertäufer Jan van Leiden, Knipperdolling und Krechting, hoch oben am Kirchturm hängen sehen. Das Stadtmuseum zeigt bis zum 4. März 2001 eine Sonderausstellung zum Thema Wiedertäufer.
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Ein Volk, so fest, so treu, ganz ohne Gleißen und Prahlen. Sie fechten gut, sie trinken gut, und wenn sie die Hand reichen zum Freundschaftsbündnis, dann weinen sie, sind sentimentale Eichen. Heinrich Heine
So beschrieb Heinrich Heine einem Freund die Münsterländer.
Dem Münsterländer wird viel nachgesagt. Er sei stur, überheblich und auch roh. Macht man sich die Mühe und lernt die Münsterländer besser kennen, wird man bald eines besseren belehrt. Sicherlich ist der Münsterländer ruhiger und bedächtiger als seine rheinischen Nachbarn. Man sagt, mit einem Münsterländer muss man einen Sack Salz zusammen essen bevor man ihn zum Freund gewonnen hat. Dann allerdings sind sie so treu wie nur Münsterländer treu sein können. Geprägt von der ruhigen aber nicht eintönigen Parklandschaft ist der Charakter dieser Menschen, denen auch ein besonderer Hang zur Spökenkiekerei auffällt. Das berühmteste Beispiel ist die Dichterin Annette von Droste Hülshoff |
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Nicht jeder der etwas über Münster gesagt hat, wurde berühmt, aber (fast) jeder Berühmte hat sich schon mal über Münster geäußert. |
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Lassen Sie sich in die Welt der Sagen und Erzählungen führen. |
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