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“Iärten un Drinken hölt L iew un Siäl bineen!”
Und so bietet die münsterländische Küche viel Defitiges von Brot und Fleisch, Suppe und Schinken, Eiern und Pfannkuchen, mit Schnaps und Bier eine gewiss nicht schlechte Auswahl.
Es gab auch Tage an denen ein bestimmtes Essen Tradition war. So gehörte des Sonntags eine kräftige Rindersuppe auf den Tisch und an den hohen Feiertagen wie Weihnachten war ein Gänsebraten üblich. Zu Ostern gab es abends hart gekochte Eier und an Karfreitag Struwen, auf die man sich das ganze Jahr freuen konnte.
Nicht zu vergessen ist der Schlachttag, der meist mit einem Schlachtfest endete. Geschlachtet wurde in der Zeit von Allerheiligen bis kurz vor Ostern. Hierzu kam meist ein Hausschlächter auf den Hof und Nachbarn halfen das Schwein zu zerlegen, zu verwursten und einzukochen. Selbstverständlich dürfen hierbei Korn und Bier nicht fehlen.
Um 4 bis 5 Uhr in der Frühe aßen die Bauern zum ersten Frühstück entweder eine Milchsuppe oder Soppen. Soppen haben eine Jahrhunderte alte Tradition. Gegessen wurde mit Holzlöffeln und aus Schälchen, die man beim Kiepenkerl gekauft oder getauscht hatte.
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