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Als “Breifresser” wurden die Münsterländer bezeichnet.
Fabio Chigi, Gesandter des Papstes Innozenz X beim Friedenskongress in Münster, beklagte sich über den “scheußlichen Fraß” den man ihm servierte. Hochgelobt hat er den westfälischen Schinken, der in fast jedem Haus im Rauchfang über dem offenen Herd hing.
Wie Heinrich Heine treffend das Münsterland als “Vaterland des Schinkens” bezeichnet.
Heute wird selbst in noblen Gourmet-Tempeln der fein geschnittene Knochenschinken zu Pumpernickel gereicht. Zu dem auch heute noch sehr beliebten typischen münsterländischen Gerichten gehören natürlich Grünkohl, Stielmus und “Graude Baunen met Speck” (Große Bohnen mit Speck).
Viele Spezialitäten bieten die Direktvermarkter auf vielen Hofläden und Märkten an. |